Informationen

Die Ev.-luth. Paulusgemeinde Melle wurde 1965 gegründet und ist damit eine vergleichsweise junge Gemeinde. Der Einzugsbereich erstreckt sich über die Gemeinden Bakum, Eicken-Bruche sowie über einen kleinen Teil von Melle. Es zählen ca. 2400 Menschen zu unserer Pfarrgemeinde. Auf unserem Gelände an der Saarlandstraße befindet sich neben dem Gemeindezentrum einer der größten Kindergärten im Kirchenkreis.

Die Ev.-luth. Paulusgemeinde Melle hat es sich zur Aufgabe gemacht, gleichermaßen den christlichen Glauben im lokalen Umfeld zu fördern, wie auch aktiv Verantwortung insbesondere für Themen unserer Kinder und Jugendlichen in der Region zu übernehmen.

Deshalb werden in der Ev.-luth. Paulusgemeinde Melle regelmäßig Kindergarten-, Kinder-, Jugend- und Familiengottesdienste für die Region veranstaltet. Alle Gemeindemitglieder von jung bis alt werden zu ihrem Geburtstagstag zu einem Segnungsgottesdienst eingeladen. Auch die Jugend- und Kinderfreizeiten erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die evangelisch-lutherische Paulusgemeinde will das Alte bewahren, aber auch Neues beginnen. So hat in den letzten Jahren der Bereich Kunst und Kultur einen immer größeren Stellenwert erlangt. Es fing mit Szenischen Lesungen und Live-Hörspielen vor einigen Jahren an. Da es in Melle kein Kino gibt, versuchen wir alle zwei Monate im Kirchenkino einen Film zu zeigen. Auch Konzerte stehen auf dem Programm - Live-Musik mit vielen Musikern.

Mit dem Kauf des Adventskalenders unterstützen Sie die vielfältigen Aufgaben der Ev.-luth. Paulusgemeinde Melle.

Unser Dank gilt allen Sponsoren und Förderern.

Für die Unterstützung zur Gestaltung des Adventskalenders danken wir Herrn Stephan Leiwe. Das Motiv zeigt dieses Jahr das sogenannte Bischof-Bitter-Haus in Melle-Mitte.

Das historische Gebäude wurde im Jahr 1970 abgebrochen. Das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus befand sich an der Grönenberger Straße am jetzigen Standort der Häuser 19- 23 schräg gegenüber von dem Straßengebäude der Grönenbergschule.

Ursprünglich war das holzverschindelte, zweigeschossigen Patrizierhaus die Wirkungsstätte des Geheimen Sanitätsrates Johann Heinrich Bitter, der von 1837 an hier bis zu seinem Tode am 18. September 1883 eine Arztpraxis betrieb. Das Bürgervorsteherkollegium verlieh ihm am 4. Februar 1876 anlässlich seines fünfzigjährigen Arztjubiläums das Ehrenbürgerrecht.

Das Gebäude verdankt jedoch seinen Namen dem am 15. August 1848 in diesem Haus geborenen Albert Bitter. Dieser war ein deutscher Priester des Bistums Osnabrück, der dreißig Jahre als römisch-katholischer Bischof im protestantischen Schweden arbeitete. Wegen seiner Verdienste wurde er 1922 anlässlich seines krankheitsbedingten Eintritts in den Ruhestand zum Erzbischof ernannt. Erzbischof Bitter verstarb am 19. Dezember 1926 in seinem Elternhaus.